Der Wiener Bassbariton studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Zu seinen Lehrer/innen zählen u. a. Charles Spencer, Brigitte Fassbaender, Dietrich Fischer-Dieskau, Nicolai Gedda und Wicus Slabbert.
In der Saison 2003/04 war er Mitglied des Opernstudios des Opernhauses Zürich, von 2004 bis 2006 Ensemblemitglied am Ulmer Theater und ist seither freischaffend tätig.
Horst Lamnek ist auch im Oratorienfach sowie als Liedinterpret aktiv. Seit 1999 gibt er regelmäßig Liederabende und Konzerte und trat u. a. in Berlin (Philharmonie), Bremen (Die Glocke), Wien (Festwochen), Lugano und Athen auf.
Sein Repertoire umfasst zum Beispiel Leporello („Don Giovanni“), Don Alfonso („Cosi fan tutte“), Figaro („Le nozze di Figaro“), Don Magnifico („La Cenerentola“) oder im Operettenfach Fürst Ypsheim (Wiener Blut), Frank (Die Fledermaus) oder Baron Weps (Der Vogelhändler).
Der Bassbariton arbeitete u. a. mit Regisseuren wie Andreas Homoki, Reto Nickler, Sven-Eric Bechtolf, Matthias Hartmann sowie mit den Dirigenten Stefan Soltesz, Martin Haselböck, Marcello Viotti und Franz Welser-Möst zusammen.
Horst Lamnek gastierte an den Opernhäusern in Bonn, Essen, Hagen, Regensburg, Wiesbaden sowie seit 2007 regelmäßig an der Komischen Oper Berlin.