Der in Stettin geborene und in Schwerin aufgewachsene Bassist ist eigentlich gelernter Cellist. Gesang studierte er von 1957 bis 1963 an der Ostberliner Musikhochschule. Erste Engagements führten ihn nach Plauen und Frankfurt/Oder. Seit 1970 ist er am Opernhaus Halle engagiert. Dort sang er u.a. die Titelpartien in den Händelopern „Ezio“, „Poros“ und „Alexander“, die Mozartpartien Figaro, Osmin, Don Alfonso und Sarastro, Pizarro (Fidelio), Kaspar, und Eremit (Freischütz), Bartolo und Basilio (Barbier von Sevilla), Baculus (Wildschütz), Ochs (Rosenkavalier), Professor Higgins und Doolittle (My Fair Lady), Cervantes/Don Quichote (Der Mann von La Mancha), Sorbas im gleichnamigen Musical, Landgraf (Tannhäuser), Sparfucile (Rigoletto), Delacqua (Eine Nacht in Venedig) u.v.m. Er gastierte an zahlreichen Opernhäusern in Deutschland, Polen, Ungarn, Tschechien, Österreich und Belgien. 1979 wurde ihm der Händelpreis verliehen. Im Stadttheater Baden war Kammersänger Jürgen Trekel 2006 als Oberst Ollendorf (Der Bettelstuden) und als Baron Weps (Der Vogelhändler) zu erleben.