
Sie erhielt ihre Ausbildung an der Schauspielschule Krauss. 1965 wurde sie ans Volkstheater engagiert, ab 1979 spielte sie am Theater in der Josefstadt. 1988 entwickelte sie im K&K-Theater am Naschmarkt ihr erstes eigenes Kabarettprogramm. 1990 schließlich gelang ihr der große Durchbruch mit dem Programm „Mit den Waffe(l)n einer Frau“. Dem folgte u.a. „Die nackte Matrone 2 1/2“ (Dezember 1992) im Wiener Theater im Rabenhof. 1994 wurde sie mit dem Kabarettpreis „Salzburger Stier“ ausgezeichnet. Ihr 11. Soloprogramm. „Warum nennen's mich Dolores“ oder kurz „Best of“, ein Best of Programm von Dolores Schmidinger präsentierte sie im März 2006 und „Endlich suchtfrei!“ 2009. Seit 2005 arbeitet sie auch als Regisseurin. Sie inszenierte Operetten in Bad Ischl und brachte 2007 an den Wiener Kammerspielen „Alltagsgeschichten“ heraus, basierend auf der gleichnamigen Fernsehserie von Elizabeth T. Spira in einer eigenen Bearbeitung mit Andrea Händler. Dolores Schmidinger ist auch als Autorin tätig. Im Fernsehen ist sie regelmäßig in TV-Serien, Fernsehspielen und Filmen sowie in Unterhaltungssendungen und als Moderatorin zu sehen. Im Landestheater Niederösterreich spielte sie in der Spielzeit 07/08 in Werner Schwabs „Die Präsidentinnen“.