Geboren 1983 in Marburg(Lahn). Sie erhielt ihre Ausbildung an der Neuen Münchner Schauspielschule Ali Wunsch-König und nahm an Seminarreihen bei AKT-ZENT Internationales Theater Zentrum Berlin (Leitung: Prof. Jurij Alschitz) teil. Auf der Bühne stand sie regelmäßig bei den Weilheimer Festpielen unter der Regie von Yvonne Brosch und Celino Bleiweiss, in München (u.a. Pathos Transport Theater, Theaterfestival Spielart, Theater Halle 7) und bei der Berliner Tournee.
Ensemblemitglied des Landestheaters Niederösterreich.
1. Wie sind Sie mit Theater zum ersten Mal in Berührung gekommen?
Ein Schlüsselerlebnis war jedenfalls ein Rundgang durch das Münchner Prinzregententheater mit meinem damaligen Kunst-Leistungskurs. Eine sehr charismatische Schauspielerin – Marianne Brown – führte uns bis in die entlegendsten Winkel durch das ganze Haus. Ich war wie euphorisiert von der Athmosphäre dort und wusste, an so einen Ort will ich hin. Als was, das war mir nicht klar. Geblieben ist mir von dem Ausflug die Skizze eines Taubenskeletts, das mein Kunstlehrer vom dortigen Dachboden entwendet hatte, um es uns zeichnen zu lassen.
2. Welche ist/war Ihre Lieblingsrolle?
Wenn es gut läuft, eigentlich immer die aktuelle. Eine ganze Zeit lang war es „Doto“ aus „Ein Phönix zuviel“ von Christopher Fry.
3. Welches ist Ihr Lieblingsstück?
Habe ich nicht. Es gibt ein sehr, sehr schönes Monologgedicht von Jannis Ritsos „Die Mondscheinsonate“. Das möchte ich in dreißig Jahren unbedingt machen.
4. Mit welcher/m SchauspielerIn/RegisseurIn möchten Sie gerne zusammenarbeiten?
Erstmal mit denjenigen, mit denen ich schon gut zusammengearbeitet habe. Kontinuität ist doch wichtig. Und sonst – Andreas Kriegenburg, Stephan Kimmig.
5. Welchen Beruf hätten Sie, wenn Sie nicht Schauspielerin wären?
Wahrscheinlich würde ich in zwei Jahren als Zahnärztin die Praxis meines Vaters übernehmen. Vorausgesetzt ich hätte das Studium geschafft …
6. Wer ist Ihr persönliches Vorbild?
Es gibt viele Menschen, die ich bewundere und von denen ich lerne, aber ein Vorbild in dem Sinn habe ich nicht.
7. Wie würden Sie sich selbst beschreiben?
Ein Lamm mit Eckzähnen.
8. Welche sind Ihre drei positivsten Eigenschaften?
Spontaneität, Menschenliebe im Allgemeinen und im Speziellen, ich bin nicht nachtragend.
9. Welche sind Ihr drei negativsten?
Ungeduld, Eifersucht, Empfindlichkeit.
10. Was ist Ihr größtes Glück/Ihr größter Traum?
Mein Traum wünscht anonym zum bleiben, um seinen Zauber nicht zu verlieren.
11. Wovor haben Sie Angst?
Verlassen zu werden.
12. Was unternehmen Sie gerne in Ihrer Freizeit?
Sammeln und jagen, schlafen und bewegen (möglichst in der Natur) und abends viel zu oft ins Theater.
13. Welchem Essen/Getränk können Sie einfach nicht widerstehen?
Kaffee.
14. Welche drei Dinge würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?
Ein scharfes Messer, Angoraunterwäsche und die Bibel.
15. Wie würde Ihr perfekter Urlaub aussehen?
Mit meinem Liebsten die französische Atlantikküste entlanglaufen.
16. Wie lautet Ihr Lebensmotto?
Ich habe keinen Spruch über dem Bett hängen. Spontan würde ich sagen: Sei einfach mit allen Sinnen vorhanden. Dasein oder Nichtsein sozusagen.