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Alexandru Badea

Der rumänische Tenor Alexandru Badea hatte schon in jungen Jahren intensiven Violin-Unterricht, bevor er sich dann doch für den Gesang entschied und sein Studium an der Musikakademie in Bukarest absolvierte.

Der rumänische Tenor Alexandru Badea hatte schon in jungen Jahren intensiven Violin-Unterricht, bevor er sich dann doch für den Gesang entschied und sein Studium an der Musikakademie in Bukarest absolvierte.
Alexandru Badea

Biographie

Der rumänische Tenor Alexandru Badea hatte schon in jungen Jahren intensiven Violin-Unterricht, bevor er sich dann doch für den Gesang entschied und sein Studium an der Musikakademie in Bukarest absolvierte.

Seinem Debüt am Salzburger Landestheater als Nemorino („Der Liebestrank“) folgten zahlreiche Einladungen nach Deutschland, u.a. als Lord Percy („Anna Bolena“) an das Hessische Staatstheater in Wiesbaden, als Duca di Mantova („Rigoletto“) nach Dortmund.

Mit diese Partie gastierte er bald auch an der Stockholm Royal Opera, in Rotterdam, am Theater St. Gallen sowie beim Opernfestival Chiemgau. Am Stadttheater Augsburg debütierte er als Hoffmann, bevor er an der Volksoper Wien in „La Périchole“ neben Angelika Kirchschlager unter Bertrand de Billy und als Barinkay („Der Zigeunerbaron“) unter Asher Fisch auftrat.

Die Partie des Faust führte ihn an die Deutsche Oper Berlin und einige Jahre später an das Theater Basel, wo er auch als Alfredo („La Traviata“) sowie in Aufführungen des Verdi Requiems auf der Bühne stand. Als Rodolfo („La Bohème“) reüssierte er am Nationaltheater Mannheim, Als Roméo am Teatro Regio di Torino, als Arturo („I Puritani“) an der Washington Opera und dem Teatro Verdi di Trieste; Hoffmann am Grand Théâtre de Genève am Opernhaus Athen, in Breslau, Sofia und Istanbul.

Weitere Offenbach-Produktionen, nämlich „Orpheus in der Unterwelt“ folgten am Théâtre de la Monnaie in Brüssel und „La belle Hélène“ in Aix en Provence sowie bei den Salzburger Festspielen. Auch modernen Herausforderungen gegenüber ist der Tenor offen – so wirkte er bei der Uraufführung der Produktion „Journey to the End of the Millennium“ von Josef Bardanashvili an der New Israeli Opera mit.

Am Theater Regensburg gab Badea sein erfolgreiches Debüt als Pollione („Norma“), am Teatro Massimo Bellini in Catania als Leicester („Maria Stuarda“). Als Kalaf stand er in Tokio, bei der Seebühne in Bremen und zuletzt 2015 im Nationaltheater in Brünn auf der Bühne. Diese Partie hatte ihn 2011 auch an das Staatstheater Saarbrücken geführt, wo er dann auch als Pinkerton („Madama Butterfly“) und 2013 auch als Duca di Mantova („Rigoletto“)  sein Publikum begeisterte.

Badeas Repertoire umfasst aber auch zahlreiche andere große Partien seines Fachs: Edgardo in „Lucia di Lammermoor“ an der Oper in Metz, Gerald in „Lakmé“ an der Oper Bonn, Don Carlo an der Nationaloper Sofia, etc., Sänger in „Der Rosenkavalier“ am Mittelsächsischen Theater, oder Alfred in „Die Fledermaus, 2014/15 an der  Finnish National Opera in Helsinki.

2015 hat Alexandru Badea den Paganini in der gleichnamigen Operette von  F. Lehár bei den Frankenfestspielen in Deutschland verkörpert und als Alfred hat der Tenor eine sehr erfolgreiche Japan-Tournee gefeiert.

2016 gibt Alexandru Badea sein Debüt als Don Jose („Carmen“) am Theater Brünn und beim Lehár Festival als Achmed Bey („Die Rose von Stambul“). Seit 2016 ist Alexandru Badea auch Direktor des Festivals „European Music Open“ der in seiner Heimatstadt Oradea, Rumänien stattfindet. Internationale Künstler wie Kurt Rydl oder Elisabeth Vidal waren bereits zu Gast bei der ersten Edition.

Regisseure und Dirigenten mit denen Alexandru Badea gearbeitet hat sind u.a. Bertrand de Billy, Asher Fisch, Antonio Fogliani, Reynald Giovaninetti, Marco Arturo Marelli, Georg Schmöhe und Herbert Wernicke.

Alexandru Badea ist auch begeisterter Konzertsänger mit regelmäßigen Auftritten in der Kölner Philharmonie, der Alten Oper Frankfurt, dem Konzerthaus Berlin und dem Königin Elisabeth Saal Antwerpen sowie mit bedeutenden Orchestern wie den Berliner Philharmonikern und dem SWR Orchester. Viele seiner Konzerte wurden im Radio und Fernsehen ausgestrahlt (ARD, ZDF, RTL, österreichischer und belgischer Rundfunk).

Mitwirkend bei

Orpheus in der Unterwelt | Operette von Jacques Offenbach

Jacques Offenbachs Operetten-Klassiker „Orpheus in der Unterwelt“. Publikumsliebling Ulrike Beimpold nähert sich als Regisseurin der Antikenparodie mit Nestroyanischem Humor.

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