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Archiv: Liederabend Bernarda Bobro

Max-Reinhardt-Foyer

Einführung / Kurzbeschreibung

Dem Genius Franz Schubert gewidmet.
Die junge, international renommierte Sopranistin Bernarda Bobro singt in diesem Liederabend Schubertmelodien wie „Erlkönig“, „Heidenröslein“, „Die Forelle“, „Seligkeit“, „Heimliches Lieben“ und viele mehr. Ein Fest für Schubert-Fans!

Bernarda Bobro wurde in Slowenien geboren, absolvierte ihre Studien in Maribor und an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz- Studienrichtung musikdramatische Darstellung Oper. 1998 sang die Sopranistin die Erste Dame in M. Schmids „Requiem für Fanny Goldmann“ (UA) im Rahmen des Steirischen Herbstes sowie Mirtilla in Telemans „Die Satyrn in Arkadien“ und gastierte mit dem Ensemble Musique Sans-Souci in Österreich.
1999 war sie als Susanna in „Le nozze di Figaro“ am Stadttheater Klagenfurt zu hören, am Neujahrstag 2000 trat sie bei der großen ZDF-Neujahrs-Gala mit Arien und mehreren Ensembles auf. 2001 gab Bernarda Bobro ihr Debüt am Teatro Verdi Triest und interpretierte die Rolle der Adina (L’elisir d’amore) beim Sommerfestival Klosterneuburg, 2002 die Rolle der Pamina (Die Zauberflöte) am Stadttheater Klagenfurt. Konzerte in Slowenien, Österreich und Deutschland rundeten ihre junge Karriere ab.
Seit der Saison 2000/01 bis 2005 war Bernarda Bobro Ensemblemitglied der Volksoper Wien. An diesem Haus war sie u. a. als Adele (Die Fledermaus), Gretel (Hänsel und Gretel) sowie als Susanna (Le Nozze di Figaro) und Nannetta (Falstaff) zu hören.
2003 gab sie ihr Debüt bei den Bregenzer Festspielen und sang dort in der Neuproduktion von Janaceks „Das schlaue Füchslein“ die Partie des Hahnes. 2005 eröffnete sie in einer Eröffnungsgala als Gesangssolistin die Bregenzer Festspiele. Im Sommer 2004 sang die Künstlerin die Pamina in einer Neuproduktion der „Zauberflöte“ in der Burgarena Reinsberg und war im Herbst abermals in Klagenfurt zu hören und zwar als Despina in „Così fan tutte“ und war im weiteren Verlauf der Saison auch als Norina in Donizettis „Don Pasquale“ dort zu hören. 2005 sang sie als Partnerin von Piotr Beczala die Valencienne in „Die lustige Witwe“ beim Menuhin Festival Gstaad. Als Adele in „Die Fledermaus“ gab sie ihr Debüt 2005 an der Hamburgischen Staatsoper. Ab 2006 folgen Debüts an den bedeutendsten europäischen Opernhäusern, u.a. bei den Salzburger Festspielen als Fortuna in „Il sogno di Scipione“, am Teatro San Carlo in Neapel, 2007 u.a. als Norina in „Don Pasquale“ und Gilda im „Rigoletto“ beim Festival in Solothurn, als Elvira in „I Purtitani“ an der Estnischen Nationaloper in Tallinn und an der Opera Lille in „L’Italiana in Algeri“ und 2008 als Gretel in „Hänsel und Gretel“ beim Glyndebourne Festival. 2008 hat sie als Juliette in „Romeo et Juliette“ an der Opera North in Leeds debütiert. 2009 stand das Debüt als Susanna in Mozarts „Le Nozze di Figaro“ am La Monnaie in Brüssel, sowie das Debüt am Festspielhaus Baden-Baden im „Rosenkavalier“ unter Christian Thielemann an. Im Dezember 2010 gab sie ihr Debüt als Marzelline im „Fidelio“ an der Nederlandse Opera in Amsterdam. 2011 hat sie in einer musikalischen Neueinstudierung unter Andres Orosco- Estrada als Violetta in „La Traviata“ an der Staatsoper Stuttgart debütiert.
2009 hat Bernarda Bobro auch in Italien ihr Konzertdebüt geben und zwar mit dem RAI-Orchester Turin unter Stefan Anton Reck als Solistin in Beethovens „Egmont“. 2011 kehrte sie nach Turin zur RAI als Solistin von Mahlers 4. Symphonie zurück und sang im September 2011 Mahlers 8. unter Gianandrea Noseda. Im Oktober 2009 hat sie ihr Debüt als Violetta in Verdis „La Traviata“ an der Estnischen Nationaloper Tallinn gegeben und diese Partie im Sommer 2010 bei den Eutiner Festspielen gesungen und im Herbst 2010 mit einen großen persönlichen Triumph in Wien mit Renato Bruson als Vater Germont. Im Mai 2010 gab sie in einem Konzert ihr Debüt an der Opera de Paris im Palais Garnier. Im Juni 2010 gab sie ihren umjubelten Einstand im Wiener Musikverein als Fortuna in Mozarts „Il Sogno di Scipione“ mit den Concentus Musicus unter der musikalischen Leitung von Nikolaus Harnoncourt. Der Maestro hat sie daraufhin 2011 zur Styriarte eingeladen, um dort mit ihm Haydns „Caecilienmesse“ zu musizieren. Das Debüt geriet zum einem medialen Triumph der Sängerin. Im Mai 2012 gab sie ihr Konzertdebüt mit Schuberts Es-Dur Messe unter Claudio Abbado in Bologna. Im Januar 2012 gab sie ihr umjubeltes Debüt als Violetta in „La Traviata“ am Royal Opera House in Covent Garden/ London. 2013 kehrte mit Haydns „Schöpfung“ unter Christopher Hogwood nach Turin zurück. Im Oktober 2013 debütierte sie als Despina in einer WA „Così fan tutte“ unter Michael Schonwandt im Palais Garnier, 14/15 kehrte sie als Gretel in „Hänsel und Gretel“ an das Palais Garnier und somit an die Pariser Oper zurück. Im November 2013 debütierte sie als Gilda in einer WA-Premiere an der Oper Köln. Im Frühjahr 2013 debütierte sie mit einer NP „LA Clemenza di Tito“ als Servilia an der Opera Nancy. 2015 gab  die Künstlerin ihr Japandebüt als Violetta in „La Traviata“ in einer NP am New National Theatre in Tokyo. 2015/16 erfolgt ihr amerikanisches Operndebüt als Contessa Almaviva in „Le Nozze di Figaro“ an der Seattle Opera und Debüt an der Grand Théâtre de Genève als Titania in „A Midsummer Night's Dream" von B. Britten.