In einer Bearbeitung für das Landestheater Niederösterreich von Helmut Peschina 
 Ich lebe natürlich in ständiger Aufregung, spiele nur mit ganz kleinem Einsatz und warte immer auf etwas...
 Alexej 
 Es ist allein jener kurze Augenblick, in dem die Kugel, vom Croupier geworfen, in der Gegenrichtung kreist, um endlich in ein Zahlenkästchen zu fallen, der den Spieler Alexej magisch anzieht. Jener Augenblick im Spiel ums Geld, der ihn alles andere vergessen lässt, in dem sich das Leben seinem Willen entzieht. Abend für Abend treibt es ihn nach „Roulettenburg“ in das Casino, an den Spieltisch, in der Hoffnung auf das große Glück. Und er wird hineingezogen in diese Scheinwelt des alles gewinnenden oder verlierenden Augenblicks, bis sein Leben selbst zum Rausch eines Roulettespiels wird, bis er die Kontrolle verliert, bis er alles zu verspielen droht: seine Geliebte, seine Existenz und sich selbst. 
 Der Spieler sind die Aufzeichnungen und das Bekenntnis eines Besessenen. Dostojewski selbst war ein dem Glücksspiel Verfallener. 1866, durch immense Spielschulden in Existenznot geraten, schreibt er seinen Roman in knapp vier Wochen. Der Roman handelt also nicht nur vom Spiel, sondern er war selbst ein Spiel, um alles oder nichts. Lange Zeit unterschätzt, nimmt der Text eine große Anzahl von Motiven und Themen der späteren Großwerke vorweg. 
  30.3.   Publikumsgespräch nach der Vorstellung im Max Reinhardt Foyer.  
 
 31.3.   Einführungsgespräch vor der Vorstellung um 18.30 Uhr.  
 Gastspiel Landestheater Niederösterreich 
   
, Copyright: Lukas Beck

Stadttheater
Premiere 30. 03. 2011

Mi 30.03.2011 19:30
Do 31.03.2011 19:30

Der Spieler

nach Fjodor Dostojewski

In einer Bearbeitung für das Landestheater Niederösterreich von Helmut Peschina

Ich lebe natürlich in ständiger Aufregung, spiele nur mit ganz kleinem Einsatz und warte immer auf etwas...
 Alexej

Es ist allein jener kurze Augenblick, in dem die Kugel, vom Croupier geworfen, in der Gegenrichtung kreist, um endlich in ein Zahlenkästchen zu fallen, der den Spieler Alexej magisch anzieht. Jener Augenblick im Spiel ums Geld, der ihn alles andere vergessen lässt, in dem sich das Leben seinem Willen entzieht. Abend für Abend treibt es ihn nach „Roulettenburg“ in das Casino, an den Spieltisch, in der Hoffnung auf das große Glück. Und er wird hineingezogen in diese Scheinwelt des alles gewinnenden oder verlierenden Augenblicks, bis sein Leben selbst zum Rausch eines Roulettespiels wird, bis er die Kontrolle verliert, bis er alles zu verspielen droht: seine Geliebte, seine Existenz und sich selbst.

Der Spieler sind die Aufzeichnungen und das Bekenntnis eines Besessenen. Dostojewski selbst war ein dem Glücksspiel Verfallener. 1866, durch immense Spielschulden in Existenznot geraten, schreibt er seinen Roman in knapp vier Wochen. Der Roman handelt also nicht nur vom Spiel, sondern er war selbst ein Spiel, um alles oder nichts. Lange Zeit unterschätzt, nimmt der Text eine große Anzahl von Motiven und Themen der späteren Großwerke vorweg.

30.3. Publikumsgespräch nach der Vorstellung im Max Reinhardt Foyer.

31.3. Einführungsgespräch vor der Vorstellung um 18.30 Uhr.

Gastspiel Landestheater Niederösterreich

 

Regie Johannes Gleim
Ausstattung Markus Meyer

Besetzung
Antje Hochholdinger / Else Ludwig / Katharina von Harsdorf  //  Rainer Doppler / Paul Matic / Valentin Schreyer / Jürgen Weisert / Helmut Wiesinger