Kurzbeschreibung

Jacques Offenbachs Operetten-Klassiker „Orpheus in der Unterwelt“. Publikumsliebling Ulrike Beimpold nähert sich als Regisseurin der Antikenparodie mit Nestroyanischem Humor.

Handlung

Offenbachs erste Operette begründete eine eigene Tradition innerhalb dieser Gattung: die Travestie von großen und erhabenen Mythen. Skandale sind viel unterhaltsamer als die Mär von Moral und glücklichen Ehen, die es in Wahrheit weder in der Antike gab noch heute gibt …

Über „Orpheus in der Unterwelt“

Offenbach, der ganz genau wusste, wo im Drama neben der Tragödie die Komödie lauert, entfacht mit Orpheus‘ Aufbruch in die Götterregionen eine seiner wildesten und vergnüglichsten Operetten.

Heute ist „Orpheus  in der Unterwelt“ ein Klassiker des Operetten-Repertoires, nicht zuletzt wegen des feurig-überschwänglichen Höllen-Can-Can, der im Original bezeichnenderweise „Galop infernal“ heißt.

Facts

Operette in einem Vorspiel und zwei Akten von Jacques Offenbach
Text von Hector Crémieux und Ludovic Halévy

Besetzung

  • , Musikalische Leitung
  • , Regie
  • Mignon Ritter, Kostümbild, Bühnenbild
  • , Choreographie
  • Ilia Staple, Eurydike
  • , Die öffentliche Meinung
  • , Jupiter
  • Gustavo Quaresma, Pluto/Aristäus
  • , Juno
  • Beppo Binder, Merkur
  • , Cupido
  • Sylvia Rieser, Minerva
  • , Diana
  • Bettina Schweiger, Venus
  • , Hans Styx

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Alexandru Badea

© Iosif Kiraly
© Iosif Kiraly

Biographie

Der rumänische Tenor Alexandru Badea hatte schon in jungen Jahren intensiven Violin-Unterricht, bevor er sich dann doch für den Gesang entschied und sein Studium an der Musikakademie in Bukarest absolvierte.

Seinem Debüt am Salzburger Landestheater als Nemorino („Der Liebestrank“) folgten zahlreiche Einladungen nach Deutschland, u.a. als Lord Percy („Anna Bolena“) an das Hessische Staatstheater in Wiesbaden, als Duca di Mantova („Rigoletto“) nach Dortmund.

Mit diese Partie gastierte er bald auch an der Stockholm Royal Opera, in Rotterdam, am Theater St. Gallen sowie beim Opernfestival Chiemgau. Am Stadttheater Augsburg debütierte er als Hoffmann, bevor er an der Volksoper Wien in „La Périchole“ neben Angelika Kirchschlager unter Bertrand de Billy und als Barinkay („Der Zigeunerbaron“) unter Asher Fisch auftrat.

Die Partie des Faust führte ihn an die Deutsche Oper Berlin und einige Jahre später an das Theater Basel, wo er auch als Alfredo („La Traviata“) sowie in Aufführungen des Verdi Requiems auf der Bühne stand. Als Rodolfo („La Bohème“) reüssierte er am Nationaltheater Mannheim, Als Roméo am Teatro Regio di Torino, als Arturo („I Puritani“) an der Washington Opera und dem Teatro Verdi di Trieste; Hoffmann am Grand Théâtre de Genève am Opernhaus Athen, in Breslau, Sofia und Istanbul.

Weitere Offenbach-Produktionen, nämlich „Orpheus in der Unterwelt“ folgten am Théâtre de la Monnaie in Brüssel und „La belle Hélène“ in Aix en Provence sowie bei den Salzburger Festspielen. Auch modernen Herausforderungen gegenüber ist der Tenor offen – so wirkte er bei der Uraufführung der Produktion „Journey to the End of the Millennium“ von Josef Bardanashvili an der New Israeli Opera mit.

Am Theater Regensburg gab Badea sein erfolgreiches Debüt als Pollione („Norma“), am Teatro Massimo Bellini in Catania als Leicester („Maria Stuarda“). Als Kalaf stand er in Tokio, bei der Seebühne in Bremen und zuletzt 2015 im Nationaltheater in Brünn auf der Bühne. Diese Partie hatte ihn 2011 auch an das Staatstheater Saarbrücken geführt, wo er dann auch als Pinkerton („Madama Butterfly“) und 2013 auch als Duca di Mantova („Rigoletto“)  sein Publikum begeisterte.

Badeas Repertoire umfasst aber auch zahlreiche andere große Partien seines Fachs: Edgardo in „Lucia di Lammermoor“ an der Oper in Metz, Gerald in „Lakmé“ an der Oper Bonn, Don Carlo an der Nationaloper Sofia, etc., Sänger in „Der Rosenkavalier“ am Mittelsächsischen Theater, oder Alfred in „Die Fledermaus, 2014/15 an der  Finnish National Opera in Helsinki.

2015 hat Alexandru Badea den Paganini in der gleichnamigen Operette von  F. Lehár bei den Frankenfestspielen in Deutschland verkörpert und als Alfred hat der Tenor eine sehr erfolgreiche Japan-Tournee gefeiert.

2016 gibt Alexandru Badea sein Debüt als Don Jose („Carmen“) am Theater Brünn und beim Lehár Festival als Achmed Bey („Die Rose von Stambul“). Seit 2016 ist Alexandru Badea auch Direktor des Festivals „European Music Open“ der in seiner Heimatstadt Oradea, Rumänien stattfindet. Internationale Künstler wie Kurt Rydl oder Elisabeth Vidal waren bereits zu Gast bei der ersten Edition.

Regisseure und Dirigenten mit denen Alexandru Badea gearbeitet hat sind u.a. Bertrand de Billy, Asher Fisch, Antonio Fogliani, Reynald Giovaninetti, Marco Arturo Marelli, Georg Schmöhe und Herbert Wernicke.

Alexandru Badea ist auch begeisterter Konzertsänger mit regelmäßigen Auftritten in der Kölner Philharmonie, der Alten Oper Frankfurt, dem Konzerthaus Berlin und dem Königin Elisabeth Saal Antwerpen sowie mit bedeutenden Orchestern wie den Berliner Philharmonikern und dem SWR Orchester. Viele seiner Konzerte wurden im Radio und Fernsehen ausgestrahlt (ARD, ZDF, RTL, österreichischer und belgischer Rundfunk).

Ilia Staple

© Shaker Almonem
© Shaker Almonem

Biographie

Ilia Staple erhielt ihre Gesangsausbildung an der Anton Bruckner Privatuniversität. Erste Engagements führten sie an die Opernhäuser Leipzig und Chemnitz. Sie debutierte bei den Musicalfestwochen Bad Leonfelden als Christine „Phantom der Oper“ und als Bubikopf „Kaiser von Atlantis“ beim Brucknerfest Linz. 

Als Midili Hanum „Rose von Stambul“ und als Miss Edith „Die Juxheirat“ war sie beim Lehár Festival Bad Ischl zu erleben. Ilia Staple ist Mitglied des Opernstudios am Landestheaters Linz. Sie ist die Sopranstimme des international renommierten Vocalensembles LALÁ.

Mitwirkend bei

Der Bettelstudent

Operette von Carl Millöcker

Evergreen der Goldenen Operettenära von Carl Millöcker als Sommeroperette an der Bühne Baden. Mit unvergessenen Melodien wie „Ach, ich hab‘ sie ja nur auf die Schulter geküsst“ … Operettenklassiker von Carl Millöcker mit Sylvia Rieser, Ilia Staple und Regina Riel.

Bühne Baden Sommerarena

Die geschiedene Frau

Operette von Leo Fall

Eine musikalisch-satirische Operette von Großmeister Leo Fall, die die Freiheit und Gefangenschaft in der Ehe aufs Korn nimmt. Mit Ilia Staple, Maya Boog und Matjaž Stopinšek.

Bühne Baden Stadttheater

Der Vogelhändler

Operette von Carl Zeller

Die idyllische Szenerie der Geschichte und die großartige Bühnenwirksamkeit des Librettos machen den VOGELHÄNDLER von Carl Zeller zu einer der meist gespielten Operetten im deutschsprachigen Repertoire.

Bühne Baden Sommerarena

Gustavo Quaresma

© Shirley Suarez
© Shirley Suarez

Biographie

Der junge brasilianische Tenor Gustavo Quaresma wurde in Rio de Janeiro geboren. Seine musikalische Grundausbildung erhielt er als Sopransolist des Knabenchores “Canarinhos de Petrópolis” und beendete er im Mai 2010 mit Auszeichnung sein Operngesangsstudium in der Klasse von Hedwig Fassbender an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Zwischen 2010 und 2012 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios der Oper Köln. Zahlreiche Meisterkurse, u.a. bei Raúl Gimenéz, Kurt Moll, Anna Tomowa-Sintow und Alexander Fedin ergänzten seine Ausbildung.

Seit seiner Ankunft in Deutschland singt er regelmässig Konzerte und Opernproduktionen, u. a. an das Konzerthaus Berlin und Wien, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Concertgebouw Brugge, in das Palace of Arts Budapest, in die Royal Festival Hall London, im Emirates Palace Abu Dhabi, im Seoul Arts Center, am Hessischen Staatstheater Wiesbaden, am Teatro Municipal do Rio de Janeiro und São Paulo, im Kurhaus Wiesbaden, an der Oper Frankfurt, der Oper Köln, der Opéra Monte Carlo, beim “Cantiere Internazionale d’Arte” in Montepulciano, beim “Belcanto Opera Festival” in Bad Wildbad und bei der Oper Klosterneuburg bei Wien.

In seinem Repertoire befinden sich die Rollen des Duca (Rigoletto), Fenton (Falstaff), Rinuccio (Gianni Schicchi), Don Ramiro (Cenerentola), Almaviva (Il barbiere di Siviglia), Conte Alberto (L’occasione fa il ladro), Don Ottavio (Don Giovanni), Nemorino (L’Elisir d’Amore), Alfred (Die Fledermaus), Goro (Madame Butterfly), der junge Graf (Die Soldaten) sowie Bachs Oratorien und Passionen, Haydns Schöpfung, Rossinis Stabat Mater und Petite Messe Solennelle, Mendelssohns Lobgesang und Walpurgisnacht, Händels Messias, Verdis und Mozarts Requiem, Puccinis Messa di Gloria u.v.m.

Er arbeitete mit renommierten Dirigenten wie Asher Fisch, Markus Stenz, Roland Böer, Chistoph Campestrini, Hamar Szolt, Leo Mcfall, Alexander Joel, Roberto Minczuk und Iván Fischer.

Seine nächsten Engagements führen ihn erneut nach Wiesbaden als Tamino in “Die Zauberflöte”, an das Theater Biel Solothurn als Ferrando in “Così fan tutte” und als Franz Waldung in “Die Rheinnixen”, an das Théâtre du Capitole in Toulouse als Geharnischter in “Die Zauberflöte”, an die Meistersingerhalle in Nürberg den Requiem von Lloyd Weber und an das Kaiserhof in Klosterneuburg das Stabat Mater von Rossini.


Mitwirkend bei

Die lustige Witwe

Operette von Franz Lehár

Zum 70. Todestag Franz Lehárs spielt die Bühne Baden sein Opus Magnum.
Der Operettenklassiker von Franz Lehár mit Maya Boog in der Hauptrolle.

Bühne Baden Sommerarena