Kurzbeschreibung

Romantische Operette in drei Akten – klanglich so farbenreich und rhythmisch so vielfältig.

Handlung

Zorikas Verlobung mit dem charmanten, aber sehr seriösen Jonel steht unmittelbar bevor. Doch eigentlich hat es ihr der verführerische, temperamentvolle Zigeunergeiger Jószi viel eher angetan, mit dem sie sich am liebsten auf und davon machen würde. Ratlos, wie sie sich entscheiden soll, entsinnt sich Zorika des alten Volksglaubens, dass ein Mädchen, das in der Verlobungsnacht Wasser aus dem Fluss Czerna trinkt, die Zukunft voraussehen kann. Sie trinkt von dem Wasser und träumt das Leben, das sie erwartet, wenn  sie sich für Jószi entscheidet. Wieder aufgewacht, ist sie froh, nur geträumt zu haben. Sie erkennt ihre wahren Gefühle und weiß, wohin sie gehört: zu Jonel.

Kaum eine Partitur des Komponisten ist klanglich so farben-reich und rhythmisch so vielfältig wie die der ZIGEUNERLIEBE.

„Ich bin ein Zigeunerkind“, der Csárdás „Hör’ ich Cymbalklänge“ und „Zorika, Zorika, kehre zurück“ sind nur einige der zündenden Melodien dieser romantischen Operette.

„Glück hat als Gast nie lange Rast.“

Kritiken:

„Und die Aufführung in der Sommerarena Baden ist vom Feinsten mit einem Ensemble, das in allen Rollen Idealbesetzungen bietet  ... man kommt aus dem Schwärmen nicht heraus ... Die Musik - ein Geniestreich! ... Und das Orchester unter der Leitung von Michael Zehetner realisiert das fulminant!“ Wiener Zeitung

„ZIGEUNERLIEBE in der Sommerarena Baden ist für Musikfreunde die Wiederbegegnung mit einer der inspiriertesten Partituren Franz Lehárs...“ Die Presse

„Klassische, aber mitreißende Inszenierung mit viel Gespür für detailreiche Kostüme.“ NÖN

„Isabella Fritdum inszeniert diese romantische Operette als kurzweiliges, farbenfrohes Märchen. Das hervorragende Ensemble beeindruckt mit Spiel und Gesang, (...)“ Badener Zeitung

Besetzung

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Michael Zehetner

© © Helmuth Lang
© Helmuth Lang

Biographie

In OÖ geboren, Studium  an der Universität f. Musik u. Darstellende Kunst Wien Klavier,  Dirigier- und Chorleitungsstudium am Konservatorium der Stadt Wien mit Auszeichnung.

Stipendien durch das Bundesministerium f. Kunst u. Kultur, des Wagner-Verbandes sowie der OÖ Landesregierung.

Festengagements: Landestheater Detmold, Theater Erfurt. Seit 2010 regelmäßiger Gast beim Lehár Festival Bad Ischl. Zusammenarbeit mit der Neuen Oper Wien, der Philharmonie Danzig, Ensemble Neue Streicher sowie Vereinigte Bühnen Bozen, Neujahrskonzerte in Vancouver, Boston, Providence.

Seit Sommer 2019 1. Kapellmeister der Bühne Baden.

Mitwirkend bei

DREI ENGEL AUF ERDEN

Uraufführung von Beppo Binder und Pavel Singer

Um allerlei Zores rund um ein christliches Weihnachtsfest rankt sich das neue Familienmusical DREI ENGEL AUF ERDEN, das eigens für die Bühne Baden bei Pavel Singer (Musik) und Beppo Binder (Text) in Auftrag gegeben wurde.

Bühne Baden Stadttheater

DIE ROSE VON STAMBUL

Operette von Leo Fall

In der Operette DIE ROSE VON STAMBUL von Leo Fall, einem Stück Eskapismus, das in den Wirren des Ersten Weltkriegs als „Türkenoperette im 3/4-Takt“ zur Uraufführung gelangte, wird der Konflikt zwischen westlicher Kultur und Islam manifest. Die Frauen im Morgenland rebellieren gegen Verschleierung und Zwangsverheiratung.

Bühne Baden Stadttheater

FASCHINGSKONZERT

HEINRICH-STRECKER-GEDENKKONZERT

2020 jährt sich der erste Heinrich-Strecker-Abend zum 100. Mal! Die Bühne Baden erweist einem der großen Söhne Badens die Reverenz:

Bühne Baden Stadttheater

DREI WALZER

Operette von Oscar Straus

Die Badener Erstaufführung der DREI WALZER von Oscar Straus, die mit höchster musikalischer Poesie den Glauben an die späte Erfüllung des Schicksals zelebriert, beschließt den Spielplan des Frühlings 2020.

Bühne Baden Stadttheater

IM WEISSEN RÖSSL

Operette von Ralph Benatzky

Revue-Operette vom Feinsten in Starbesetzung mit dem Dauerbrenner IM WEISSEN RÖSSL von Ralph Benatzky. Oberkellner Leopold verliert nie seinen Glauben an die romantische Eroberung seiner angebeteten Chefin Josepha Vogelhuber.

Bühne Baden Sommerarena

Isabella Fritdum

© FJ Breznik
© FJ Breznik

Biographie

Geboren und ausgebildet in Wien. Als Schauspielerin und Regisseurin tätig in Wien, Graz, Regensburg, Luzern, Baden, Weitra.

Rollen u.a. Elisabeth („Don Karlos“), Roxane („Cyrano“), St. Just („Dantons Tod“).

Musical Uraufführungen „Elisabeth“ (Esterhazy/Sophie) und „Freudiana“.

Regie u.a. „Die Lustige Witwe“, „Die Csardasfürstin“, „Cabaret“, „Graf von Luxemburg“,  „Pariser Leben“, „Me and my Girl“, „Blume von Hawaii“ , „Giuditta“, „Gräfin Mariza“, „Pflanz der Vampire“, „Schwarzwaldmädel“, „Divas“, „The Drowsy Chaperone“, „Plötzlich Prinz“ und zuletzt „Die Verrückte Brautschau“ in Schloss Weitra. Seit 1992 Dozentin an der Konservatorium Wien Privatuniversität.

Susanne Thomasberger

© Julia Fuchs
© Julia Fuchs

Biographie

Susanne Thomasberger ist in Bregenz geboren. Sie studierte an der „Akademie der bildenden Künste“  in Wien Bühnenbild bei Prof. Lois Egg und Prof. Erich Wonder. 

Nach mehrjähriger Theaterpraxis bei den Bregenzer Festspielen und am Theater Basel zeichnet sie für die Ausstattung an zahlreichen Theatern  als freie Bühnen- und Kostümbildnerin verantwortlich, wie u.a. die Deutsche Oper Berlin, die Neue Oper Wien, das Festival „Mozart in Reinsberg“, die Ostseefestspiele Stralsund, das Opernfestival Lecce.

In Baden hat Susanne Thomasberger 2005 „Die Blume von Hawaii“ und 2006 „Giuditta“ „Gräfin Mariza“ ausgestattet.

Guido Markowitz

©Sebastian Seibel

Biographie

Gebürtiger Villacher. Er studierte klassisches Ballett sowie zeitgenössischen und modernen Tanz an der Iwanson International School of Dance. Anschließend arbeitete er an den Städtischen Bühnen Münster. 1996 wechselte er als Solist und Choreograf zum Tanztheater von Brigitta Trommler am Staatstheater Darmstadt. Ab 2004 bis 2014 arbeitete er freischaffend als Choreograf und Regisseur, unter anderem für Tanzcompagnien wie jene von Jochen Ulrich in Linz oder Tarek Assam in Gießen, zudem für das Schauspielhaus Bochum, das Saarländische Staatstheater, das Ballett Göteborg, das Ballett Graz oder das Shenzhen Ballet China. Auch zeichnete er für Choreographien von Opern und Musicals verantwortlich, etwa für TURANDOT am Nationaltheater Mannheim oder DIE SCHWARZEN BRÜDER in der Schweiz. Seine Stücke LUST (2005) und SNOW MOTION (2006), von Kritik und Publikum gleichermaßen gefeiert, wurden im Anschluss zu Festivals eingeladen. 2011 und 2012 war er als einer von acht Choreografen für den Theaterpreis FAUST nominiert.
Einen besonderen Schwerpunkt legte Markowitz auf die Arbeit mit Jugendlichen. Mit der Choreographie ABFLUG im Jahr 2006 startete er als Residenzchoreograf am Tanzhaus NRW eine ganze Reihe von Jugendstücken. Markowitz’ Stück WILDE ZEITEN wurde von der Jury der Bildungsinitiative der Kulturstiftung der Länder ausgezeichnet und ausgewählt, den Kongress »Kinder zum Olymp« zu eröffnen.
Seit 2015 ist er Direktor des Ballett Theater Pforzheim. Hier entwickelte er ästhetisch und bewegungssprachlich eine klare, zeitgenössische und emotional hochauthentische Linie. Existenzielle Themen der Zeit und der Kunst werden auf der Basis eines vielseitigen, zeitgemäßen Tanzverständnisses vielfältig und unter Einbeziehung anderer Künste inszeniert. Neben abendfüllenden Produktionen zu Künstlerfiguren wie Gustav Klimt oder David Bowie, einer choreographischer Umsetzung von Mozarts REQUIEM, einer Neuinterpretation von Igor Strawinskys DER FEUERVOGEL oder einer packenden choreografischen Umsetzung von Philip Glass‘ METAMORPHOSEN etablierte Markowitz eine außerordentlich erfolgreiche Reihe an abendfüllenden Produktionen an ungewöhnlichen Orten in Pforzheim, so in der Schloss- und Stiftskirche Sr. Michael, im Emma-Jaeger-Bad, im Schmuckmuseum im Reuchlinhaus oder im 360-Grad-Gasometer.
Das Ballett Theater Pforzheim wurde unter seiner Führung Partner von TANZLAND, Mitglied des Dachverbands Tanz und internationaler Kooperationspartner unter anderem von Linköping, Schweden. Markowitz wurde zudem in den Vorstand des Dachverbands Tanz Deutschland gewählt und ist Vorstand der Tanzszene BW. Im Juni 2019 erhält er den Isadora-Preis für herausragende Leistungen im Zeitgenössischen Tanz, verliehen von der Iwanson-Sixt-Stiftung München.

 

Vincent Schirrmacher

© Manfred Langer
© Manfred Langer

Biographie

Studium der Musikpädagogik an der Royal Academy of Music, London sowie an der Juilliard School New York. Gesangsstudium in Saarbrücken und Köln. 2006 wurde der Tenor für seine hervorragende Leistung als „Newcomer Opernsänger“ mit der „Gottlob Frick Medaille“ ausgezeichnet. Zahlreiche weitere Preise folgten.

Seine Karriere startete 2009 beim Lehár Festival Bad Ischl unter der Intendanz von Michael Lakner, der ihn für die Partie des Sou-Chong „Land des Lächelns“ entdeckte. Mit dieser Partie debütierte er 2010 an der Volksoper Wien. Seitdem ist er an diesem Hause Ensemblemitglied.

In der aktuellen Saison ist er dort in der Partie des Karl „Die Räuber“ sowie in der Titelrolle von „Hoffmanns Erzählungen“ u.a. zu erleben.

Mitwirkend bei

OPERETTENCAFÉ

mit Vincent Schirrmacher

Der Startenor der Wiener Volksoper, der neben seiner Paraderolle als Sou Chong, die er – von Michael Lakner entdeckt – erstmalig beim Lehár Festival Bad Ischl gestaltete, ist einer der charmantesten Gesprächspartner, die man sich für ein Operettencafé wünschen kann.

Bühne Baden Max-Reinhardt-Foyer

CROSS OVER KONZERT

VON POP BIS MUSICAL

Hits der 1980er und 1990er Jahre – von berühmten Interpreten wie George Michael, Bette Midler, ABBA, Lucio Dalla, Barbra Streisand, Robbie Williams u. a. sind ebenso zu hören wie ein Querschnitt durch beliebte Musicals wie SOUND OF MUSIC, YENTL, ELISABETH, WEST SIDE STORY, CAROUSEL, PHANTOM OF THE OPERA,
LES MISÉRABLES und SUNSET BOULEVARD.

Bühne Baden Stadttheater