Dagmar Koller

© Petra Spiola

Biographie

Geboren wurde Dagmar Koller in Klagenfurt. Bereits mit 6 Jahren Eintritt in die Ballettschule. Weitere Ausbildung an der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien. Abschlussprüfung mit Staatspreis im Fach Ballett. Es folgte ein Engagement als Balletttänzerin an der Volksoper in Wien. Zusätzliches Ballettstudium in London und Paris. Anschließend Schauspielunterricht mit abschließender Schauspielprüfung. Nach dem Gesangsstudium an der Akademie folgten die ersten Engagements in Dortmund, Oberhausen und Lüneburg.

Der Durchbruch kam 1964 mit der Rolle der Mi in „Land des Lächelns“ in Berlin an der Seite von Giuseppe di Stefano. Es folgten unzählige Rollen in Operetten.
Mit dem Johann Strauß Orchester gastierte Dagmar Koller 1966 in der berühmten Carnegie Hall in New York und startete danach eine Tournee durch Amerika. Dies brachte den internationalen Erfolg. Zur Operette kam das Musical, die Dulcinea in „Der Mann von La Mancha“ an der Seite von Josef Meinrad und Karlheinz Hackl, „Sweet Charity“ im Opernhaus Wiesbaden und in Berlin sowie die Eliza in „My Fair Lady“ im Opernhaus Köln und im Opernhaus Zürich. Nach Wien kehrte sie mit „Carousel“ an die Volksoper zurück. 1978 folgten „My Fair Lady“ mit Peter Minich, die Kate in „Kiss me, Kate“ und die Dolly in „Hello Dolly“. Es kamen die überaus erfolgreichen Gastspiele der Volksoper in Japan und den USA mit den Operetten „Lustige Witwe“ und „Fledermaus“. Bei den Bregenzer Festspielen 1981 spielte sie die Rolle der Anita in „West Side Story“ und 1983 in „Kiss me, Kate“. Sie drehte zahlreiche Spiel- und Operettenfilme für das Fernsehen und das Kino und moderierte eigene TV-Sendungen. Zahlreiche Auszeichnungen und langjähriges Ensemblemitglied der Volksoper Wien.

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