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Gerhard Balluch

Gerhard Balluch ist Wiener, studierte an der Schauspielschule Krauss und an der Wiener Universität etwas Theaterwissenschaft und Germanistik.

Gerhard Balluch ist Wiener, studierte an der Schauspielschule Krauss und an der Wiener Universität etwas Theaterwissenschaft und Germanistik.
Gerhard Balluch. Foto: Lupi Spuma

Biographie

Gerhard Balluch ist Wiener, studierte an der Schauspielschule Krauss und an der Wiener Universität etwas Theaterwissenschaft und Germanistik.

Er arbeitete an zahlreichen deutschsprachigen Bühnen, wie dem Wiener Volkstheater und den Städtischen Bühnen Bremen, dem Alten Schauspielhaus in Stuttgart, dem Tiroler Landestheater sowie dem Opernhaus in Graz (Bassa Selim in „Die Entführung aus dem Serail“, Prof. Higgins in „My Fair Lady“). Er hatte längere Engagements am Burgtheater Wien, dem Stadttheater Klagenfurt und dem Salzburger Landestheater.

Seit 1972 spielt er am Grazer Schauspielhaus, dessen Ensemble Gerhard Balluch bis heute angehört.

Er spielt die großen Rollen der Weltliteratur von Sophokles über Shakespeare (z. B. „Richard der Zweite“), Molière (z. B. „Scarpin“), Goethe, Schiller (z. B. König Philip in „Don Carlos“), Lessing (Tellheim in „Minna von Barnhelm“), Ibsen, Schnitzler (z. B. Hofreiter in „Das weite Land“) bis Gert Jonke (Beethoven in „Sanftwut oder Der Ohrenmaschinist“) und Thomas Bernhard.

Er war der Salieri in Shaffers „Amadeus“,  der Flottwell in Raimunds „Der Verschwender“, der Herr von Lips in Nestroys „Der Zerrissene“ und der Knieriem in „Lumparzivagabundus“ und er war Cyrano de Bergerac.

Gerhard Balluch arbeitet mit international bekannten Regisseuren zusammen und war an einigen europäischen Theatern auf Gastspielreise zu sehen, wie in Belgrad, in Bern, am Hamburger Thalia Theater und am Theater in der Josefstadt in Wien. Zudem war er auf renommierten Festspielen zu Gast, wie den Wiener Festwochen, den Bregenzer Festspielen und auch den Salzburger Festspielen. Seit Jahren ist er Mitglied des „Lehár Festivals Bad Ischl“.

Eigenproduktionen seiner Produktionsgesellschaft „Arcadia“ (zusammen mit seiner Frau Brigitte) – z. B. Wilhelm Reich „Rede an den kleinen Mann“, Diderot/Goethe „Rameaus Neffe“, Joseph Conrad „Herz der Finsternis“, Walter Jens „Der Fall Judas“ – sowie viele Lesungen und Rezitationsauftritte führten ihn nach Deutschland und in die Schweiz, nach Italien, Slowenien, Kroatien, Ungarn, Tschechien, Polen, Schweden und in die Türkei.

Gerhard Balluch engagiert sich leidenschaftlich für die Literatur, für die Sprache und den Umgang mit ihr, sowohl für die alten Formen als auch für das ganz Neue. Er stand in vielen Uraufführungen als Protagonist auf der Bühne sowie mit Texten von Homer und Ovid, mit den Sonetten von Shakespeare und klassischen Balladen.

Außerdem: Hörfunk, Fernsehen (z. B. „Tatort“), Film (z. B. „Tief oben“), Lehraufträge, Regiearbeiten (z. B. „Bezahlt wird nicht“, „Späte Gegend“, „Die drei Musketiere“, „Der Graf von Luxemburg“).

Es wurde ihm das Silberne Ehrenzeichen der Stadt Graz und das Goldene Ehrenzeichen des Landes Steiermark verliehen sowie die Berufstitel Professor und Kammerschauspieler.

Mitwirkend bei

Der Zarewitsch | Operette von Franz Lehár

Franz Lehárs „lyrische“ Operette unter der Regie des neuen Künstlerischen Leiters der Bühne Baden, Michael Lakner.

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