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Stephen Chaundy

Der Tenor Stephen Chaundy wurde in London geboren, studierte Italienisch an der Edinburgh University, bevor er sich schließlich seinen Gesangsstudien am RNCM, dem WCMD, sowie an der Accademia Chigiana in Siena widmete.

Der Tenor Stephen Chaundy wurde in London geboren, studierte Italienisch an der Edinburgh University, bevor er sich schließlich seinen Gesangsstudien am RNCM, dem WCMD, sowie an der Accademia Chigiana in Siena widmete.
Stephen Chaundy / Bühne Baden

Biographie

Der Tenor Stephen Chaundy wurde in London geboren, studierte Italienisch an der Edinburgh University, bevor er sich schließlich seinen Gesangsstudien am RNCM (Peter Moores Foundation Scholar), dem WCMD (Sir Geraint Evans Scholarship) sowie an der Accademia Chigiana in Siena widmete. Zu seinen Lehrern zählen u. a. Umberto Grilli, John Mitchinson, Nicholas Powell und KS Wicus Slabbert.

Stephen Chaundy gastierte an der Volksoper Wien, an der Opera de Monte Carlo, der Vest Norges Oper Bergen, am Landestheater Linz, am Tiroler Landestheater, bei den Festspielen Klosterneuburg und den Schlossfestspielen Langenlois. Er gab Konzerte in Kanada und Japan, im Concertgebouw Amsterdam, in der Queen Elizabeth Hall in London und arbeitete mit verschiedenen Orchestern wie z. B. St. John Smiths Square, Dutch Radio Philharmonic, Tonkünstler-Orchester Niederösterreich, Philharmonia und Halle Orchester.

Highlights der vergangenen Spielzeiten sind Gerald („Lakmé“) mit der Chelsea Opera Group, Malcolm in „Macbeth“ (Bloch) am Theater an der Wien im Rahmen des Klangbogens, Don Ottavio in „Don Giovanni“ an der Norwegischen Oper in Oslo sowie Elgars „The Dream of Gerontius“ mit dem English String Orchestra beim Malvern Elgar Festival.

2010 kehrte er an die Volksoper Wien zurück und sang neben Ferruccio Furlanetto und Marjana Lipovsek Joseph Cable in Rodger & Hammersteins „South Pacific“. Des Weiteren war er als Graf Stanislaus („Der Vogelhändler“), Rene Graf „Der Graf von Luxemburg) und Syphax („Der König Kandaules“) an der Volksoper zu hören.

Im Dezember 2010 gab er sein Debüt im Wiener Musikverein in Puccinis „Messa di Gloria“ und Saent Saëns „Oratorio de Noël“. Im Sommer 2011 stand er beim Festival Retz als Nebuchadnezzar in Brittens „The Burning Fiery Furnace“ auf der Bühne. In der 2012/13 Saison war er u. a. als Camille de Rosillon („Die lustige Witwe“), Erster Jude („Salome“) und Candide (Candide) an der Volksoper zu hören, als Candide debutierte er auch an der Deutschen Oper Berlin.

Weiters interpretierte er Paris („King Priam“ von Michael Tippet) beim Brighton Festival und Beppe („Pagliaccio“) an der Scottish Opera und 2013 den Abt in Benjamin Brittens „Der verlorene Sohn“  und 2015 als Madwoman „Curlew River“ beim Festival in Retz.

Er war auch als Gottlieb Biedermann „Biedermann und die Brandstifter” (ÜA) für Neue Oper Wien zu sehen in Wien und Stadttheater Bolzen. Zuletzt debutierte er in einer Produktion der Kölner Oper als Professor Higgins („My Fair Lady“) im Rahmen eines Gastspieles im Royal Opera House Muscat im Oman. Im Dezember 2015 folgt das Debut in der Kölner Oper.