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Archiv: Die kleine Komödie | Arthur Schnitzler

Max-Reinhardt-Foyer

Einführung / Kurzbeschreibung

Eine heitere Liebesgeschichte in Briefform gelesen von Kammerschauspielerin Marianne Nentwich und Wolfram Huber-Norfolk.

Eine Matinee an der Bühne Baden

Ein heiteres „Briefduett“ gelesen von Kammerschauspielerin Marianne Nentwich und Wolfram Huber-Norfolk.

Über Marianne Nentwich


Marianne Nentwich, eine Legende der österreichischen Theaterlandschaft mit über 120 Premieren am Theater in der Josefstadt, kommt mit dieser Produktion endlich auch nach Baden – zweifellos zum Vergnügen des Publikums, denn Schnitzlers Erzählung, knapp vor „Anatol“ und „Reigen“ entstanden, enthält all jene Ingredienzien, die man sich von diesem Autor erwartet: virtuose Erzählfreude und Dekadenz, einen Schuss Erotik gepaart mit Humor, die Einstellung, das Leben als Spiel anzusehen.

Arthur Schnitzler und Baden

In diesem Zusammenhang sei auch an die vielfältigen Beziehungen Schnitzlers zu Baden erinnert, die 1886 mit seinem überlieferten Satz, einen Freund betreffend beginnen: „… ist in Baden und hat ein Riesenglück bei den Weibern.“

Diesen Umstand versuchte auch Schnitzler in sein Leben zu integrieren, was ihm just in Baden gelingen sollte, denn hier traf er sein ideal des „süßen Mädels“, eine Schauspielerin am Badener Theater, Marie „Mizi“ Glümer.

Das oben zitierte „Riesenglück“ möchte in der „Kleinen Komödie“ auch der Hauptdarsteller Alfred erleben, genauso, wie die in bescheidenen Verhältnissen lebende Josefine.

Alles scheint zu funktionieren – oder doch nicht? Das Publikum darf gespannt sein – und wird sich unterhalten.