Willkommen im Pressebereich der Bühne Baden
Hier finden Sie Presse- und Fotomaterial zur Bühne Baden, zu deren Produktionen sowie aktuelle Medientermine und Aussendungen.
Für die aktuelle Berichterstattung über die laufenden Produktionen der Bühne Baden stehen Journalistinnen und Journalisten Fotos in druckfähiger Qualität honorarfrei zur Verfügung.
Der Name des Fotografen / der Fotografin muss bei Abdruck bzw. Verwendung des Bildes angeführt werden. Jede andere Verwendung, insbesondere für Werbezwecke o.ä., ist ausdrücklich untersagt. Ebenso ist die Weitergabe der Bilder an Dritte nicht gestattet.
Für weitere Informationen, Interviewanfragen und Pressekarten kontaktieren Sie uns bitte.
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KONTAKT
Nicole Kranzl
Presse
+43 664 60 499 228
Presse News
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Der künstlerische Leiter Andreas Gergen wird am Dienstag, 17. Februar 2026 um 10:00 Uhr im Stadttheater Baden das umfangreiche Programm der nächsten Spielzeit präsentieren, das neben zahlreichen musikalischen Highlights auch etliche Überraschungen und eine Weltpremiere beinhaltet. Geschäftsführerin Martina Malzer informiert über die wirtschaftlichen Belange der vergangenen Saison.
Wie immer sind auch prominente Gäste mit dabei, die im Gespräch mit Andreas Gergen nicht nur den einen oder anderen persönlichen Einblick in ihr künstlerisches Schaffen, sondern auch musikalische Kostproben aus Stücken der Spielzeit 2026/27 zum Besten geben werden.
Freuen Sie sich auf Musicalstar Drew Sarich, der das Badener Publikum schon in zahlreichen Rollen mit seiner Vielseitigkeit begeistert hat, sei es als platinblonder Ritter in MONTY PYTHON'S SPAMALOT, als verführerischer Conférencier in CABARET oder als erfolgsverwöhnter Frederick Trumper in CHESS. Außerdem mit dabei sind Shooting-Star Lukas Mayer, der als Tod bei der ELISABETH-Tour international für Schlagzeilen gesorgt hat, und Superstar Maya Hakvoort, die in Baden zuletzt als Madame Akaber in der Erfolgsproduktion WICKED zu sehen war und nun in THE SOUND OF MUSIC die strenge Mutter Oberin gibt. Auch Anna Rosa Döller, Timotheus Hollweg, Mariella Hofbauer und Jens Emmert werden auf der Bühne stehen - sie alle haben bereits in der Saison 2025/26 in vielen verschiedenen Rollen in Musical und Operette brilliert.
Am Klavier: Michael Zehetner (Musikalischer Leiter der Bühne Baden)
Im Anschluss an die Pressekonferenz bietet sich die Gelegenheit für Interviews und Fotos mit den Anwesenden – bitte um Voranmeldung bis 10. Februar 2026 an nicole.kranzl@buehnebaden.at. -
Musical und Operette: Das sind die beiden Genres, denen sich Andreas Gergen als neuer künstlerischer Leiter der Bühne Baden verschrieben hat. „Der Operette kommt dabei eine ganz besondere Rolle zu, denn sie gehört zur DNA dieses Hauses, und das will und werde ich nicht ändern. Was ich möchte: Die Werke lebendig halten, sie aus dem reinen Nostalgie-Korsett befreien und neue Sichtweisen finden – mit Respekt vor dem Genre, aber vor allem auch mit Relevanz für ein heutiges Publikum“, so Gergen. „Wir haben schon viele spannende Pläne für die kommenden Spielzeiten, von einer Operetten-Uraufführung über beliebte Klassiker bis hin zu unbekannteren Werken in überraschenden Aufführungskonzepten.“
Schon in der Spielzeit 2026/27 wird es eine Uraufführung an der Bühne Baden geben: Eine Operette mit der bekannten und beliebten Musik von Hermann Leopoldi, in dem seine großen Melodien zu einem Musiktheaterstück rund um die Geschichte eines fiktiven Wiener Kaffeehausbesitzers verwoben werden. Das Buch zu dieser Weltpremiere schreibt Peter Lund, der 2023 mit seiner mutigen und klugen Inszenierung von Franz Lehárs FRIEDERIKE eindrücklich unter Beweis gestellt hat, dass Operette nicht nur als Erinnerung an längst vergessene Zeiten funktioniert. Im Gegenteil: Peter Lund ist davon überzeugt, dass die Operette das Potenzial hat, das Publikum auch im Heute zu begeistern. „Das Geheimrezept guter Operetten lautet tolle Musik, gepaart mit einer relevanten Geschichte“, meint der Autor und Regisseur. „Ich finde, dass der Unterschied zum Musical nicht so groß ist, wie er immer dargestellt wird. Wir vergessen gerne, dass das Musical aus der Operette geboren worden ist, für mich ist das also kein großer Kulturbruch. Die Operette war immer aktuell, aber leider haben wir diesen Anspruch irgendwo in den 50er und 60er Jahren verloren, die Operette hat sich ins Himmelblaue zurückgezogen, und in den USA hat man aus der guten alten Operette das Musical gestrickt. Ich würde sagen, bei uns hat man die Operette ein bisschen zu Tode geliebt. Wir müssen ihre Relevanz wiedererwecken oder neu beweisen.“
Auch für Andreas Gergen liegen Musical und Operette näher beieinander als die Diskussion um diese beiden Genres glauben lässt: „Ich sehe keine Gegensätze, sondern zwei Seiten derselben Medaille. Beide Genres arbeiten mit Musik, Emotionen und spannenden Geschichten. Sie erzählen vom Leben, nur mit unterschiedlichen Mitteln. Auch die Operettenklassiker kann man neu denken, ohne sie zu verfremden. Wir führen das Genre Operette in die Zukunft – indem wir gemeinsam mit unserem Publikum Neues entdecken.“
Peter Lund ist davon überzeugt, dass das nicht nur, aber auch über neue Produktionen funktioniert: „Man kann beides machen: Aus alten Werken und Klassikern die Relevanz hervorarbeiten und betonen, oder Neues schaffen. Fest steht: Die Operette hat gewisse Strukturen, ein gewisses Schema, darin liegt oft viel Komik, die Gelegenheit zu überraschenden Wendungen. Das ist die Stärke dieses Genres, denn genau das satirische Element ist es, das dem Musical heutzutage fehlt.“
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Mit der Uraufführung des Musicals ORLANDO, inspiriert von Virginia Woolfs visionärem Roman, setzt die Bühne Baden in der Spielzeit 2027/28 ein kraftvolles Zeichen für künstlerische Innovation und gesellschaftliche Relevanz im zeitgenössischen Musiktheater. Die Musik stammt vom international gefeierten Broadway-Komponisten Frank Wildhorn, der mit Welterfolgen wie „Jekyll & Hyde“, „Bonnie & Clyde“, „Dracula“, „Rudolf“ und „The Scarlet Pimpernel“ Musicalgeschichte geschrieben hat.
Wildhorns unverkennbare musikalische Sprache - zwischen dramatischer Opulenz und berührender Intimität - trifft in „Orlando“ auf ein hochaktuelles Thema: Die Identität jenseits von Geschlechtergrenzen, gesellschaftlichen Zuschreibungen und Zeiträumen. Virginia Woolfs „Orlando“ – erschienen 1928 – erzählt die Geschichte eines Menschen, der über Jahrhunderte hinweg lebt und im Laufe der Zeit sowohl Geschlecht als auch Perspektive wechselt.
Die Musicalbearbeitung der Literaturvorlage übernimmt der Wiener Thomas Kahry, der unter anderem das Buch zum VBW-Musical „Maria Theresia“ geschrieben hat, das im Oktober 2025 im Ronacher uraufgeführt wird.
Die Liedtexte verfasst die in New York lebende Songwriterin Morgan Reilly, das OrchesterArrangement entwirft Koen Schoots.
Die Regie und kreative Entwicklung liegt in den Händen des Künstlerischen Leiters der Bühne Baden, Andreas Gergen.
Finanziell unterstützt und ermöglicht wird dieses besondere Kulturprojekt von Walter Feucht. Ihn und Frank Wildhorn verbinden u.a. die Zusammenarbeiten an der „Donau Symphonie“, uraufgeführt 2020 im Wiener Musikverein mit den Wiener Symphonikern, sowie an Wildhorns jüngstem Werk, der „Odessa Symphonie“.
Mit der Uraufführung von ORLANDO positioniert sich die Bühne Baden als mutige Plattform für innovatives Musiktheater. Dass Frank Wildhorn seine neueste Arbeit in Baden zur Uraufführung bringt, unterstreicht die internationale Ausrichtung und das kreative Potenzial des Hauses.
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Meine Enttäuschung und Betroffenheit sind groß, dass die geplante Maßnahme zur Auflösung des Orchesters der Bühne Baden meinen Amtsantritt als Künstlerischer Leiter überschattet.
Nach zwei überdurchschnittlich erfolgreichen Spielzeiten und einer fulminanten Sommersaison erlebt die Bühne Baden eine Blütezeit, an der das Orchester der Bühne Baden wesentlich beteiligt ist. Die Vorverkaufszahlen meiner ersten Spielzeit sind bereits sensationell, die Proben zur Eröffnungspremiere laufen hervorragend und generell stehen die Vorzeichen auf eine vielversprechende Zukunft des Hauses mehr als gut. Ich bin irritiert, dass sich an diesem Erfolgsrezept nun Parameter und Voraussetzungen so drastisch ändern sollen.
Während meiner Vorbereitungszeit wurde ich über die geplante Maßnahme informiert und war auch in Gespräche involviert. Ich habe dabei meine Bedenken und Skepsis den Entscheidungsträgern gegenüber geäußert, da bislang kein realistischer und tragfähiger Plan für die Umsetzung vorliegt – weder künstlerisch, ökonomisch und finanziell.
Das Orchester der Bühne Baden besteht aus Musikerinnen und Musikern, die sich in den letzten Jahren als Spezialisten für Operette und Musical profiliert haben. Ich habe meine künstlerische Konzeption für die Bühne Baden genau auf dieses Orchester und diese Voraussetzungen zugeschnitten. Die besondere musikalische Qualität der Produktionen der letzten Jahre beruht wesentlich auf dieser über lange Zeit gewachsenen Expertise. Ein Sinfonieorchester kann diese hochspezialisierte Arbeit nicht ohne Weiteres leisten, liegt sein künstlerischer Fokus doch naturgemäß woanders. Das künstlerische Argument überzeugt also nicht - ganz im Gegenteil: Mit einem Qualitätsverlust in den zu bedienenden Genres durch aufführungsfremde Musikerinnen und Musiker ist zu rechnen.
Es zeichnet sich ab, dass die ökonomische Flexibilität durch eine unverhältnismäßig lange Vorausplanung maßgeblich eingeschränkt wird. Schon jetzt sollen Spielplan und Termine für die Saison 2027/28 fixiert werden. Die Auflösung unseres Orchesters würde nämlich auch bedeuten, dass bei gut laufenden Produktionen keine Zusatzvorstellungen angesetzt und somit keine zusätzlichen Einnahmen generiert werden können (wie zuletzt beim Musical „Chess“).
Die NÖKU führt finanzielle Einsparungen als Hauptargument für die Abschaffung des Orchesters an. Aus meiner Sicht ist jedoch das Gegenteil zu erwarten: Das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich ist ein zweifelsohne hoch renommiertes Sinfonieorchester, allerdings ohne spezifische Qualifikation im Musiktheater, für das es große Erfahrung auf diesem Gebiet braucht. Für die Genres Operette und Musical, die im Zentrum der Bühne Baden stehen, werden also in Zukunft zusätzliche Spezialistinnen und Spezialisten benötigt, die z.B. die Rock- und Pop-Stilistik im Bereich Musical beherrschen. Diese müssten hinzuengagiert werden – teilweise wären dies möglicherweise dieselben Musikerinnen und Musiker, die bislang ohnehin unser Orchester bilden. Damit ist absehbar, dass die Kosten langfristig höher sein werden als beim Erhalt des bestehenden Ensembles.
Ich bin generell offen für strukturelle Veränderungen und Neuerungen, wenn sie künstlerisch begründbar, ökonomisch sinnvoll und wirtschaftlich realistisch sind. Doch all dies sehe ich in der derzeit vorliegenden Maßnahme nicht erfüllt. Statt Einsparungen drohen Mehrkosten, statt künstlerischem Zugewinn droht ein Qualitätsverlust.
Das Orchester der Bühne Baden ist ein unverzichtbarer Teil unserer künstlerischen Identität und eine Institution mit 172-jähriger Tradition und überregionaler Strahlkraft.
Andreas Gergen
Künstlerischer Leiter der Bühne Baden
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And the winner is…
Die Bühne Baden räumt bei den BroadwayWorld Awards Austria ab
Die Bühne Baden wurde bei den „BroadwayWorld Austria Awards 2025“ in 10 von insgesamt 13 Kategorien auf den ersten Platz gewählt – und konnte damit in sämtlichen Kategorien, in denen sie nominiert war, das Rennen klar für sich entscheiden.Alljährlich kürt das international renommierte US-Fachmedium „BroadwayWorld“ die besten Musicals der einzelnen Länder und ruft das Publikum dazu auf, für seine Musical-Favoriten abzustimmen. Diesmal standen alle Produktionen, die zwischen 1. Oktober 2024 und 30. September 2025 Premiere hatten, zur Wahl.
Die mit Abstand erfolgreichste Produktion bei den Votings 2025 ist das Musical CHESS (Regie: Andreas Gergen), das im Sommer nicht nur für ein restlos ausverkauftes Haus, sondern auch für Begeisterungsstürme bei Presse und Publikum gesorgt hat. Bei den BroadwayWorld Awards wurde CHESS geradezu mit Auszeichnungen überhäuft, unter anderem auch mit dem ersten Platz in der Königsdisziplin „Bestes Musical“.
Besonders groß ist die Freude bei Andreas Gergen, der sich neben der Auszeichnung für das beste Musical auch den ersten Platz in der Kategorie „Beste Regie“ sichern konnte: „Ganz besonders freut es mich auch, dass die Bühne Baden in der Kategorie „Favourite Local Theatre“ gewonnen hat. Das ist eine großartige Auszeichnung für das ganze Haus. Ich bin überwältigt von diesem eindeutigen Ergebnis.“
Die einzelnen Preisträger*innen im Detail:- Bestes Musical: CHESS – Bühne Baden
- Beste Regie: Andreas Gergen – CHESS – Bühne Baden
- Bestes Ensemble: CHESS – Bühne Baden
- Beste Choreografie: Till Nau – CHESS – Bühne Baden
- Bestes Kostümdesign: Conny Lüders – CHESS – Bühne Baden
- Bestes Lichtdesign: Momme Hinrichs – CHESS – Bühne Baden
- Beste musikalische Leitung & Orchester Performance – Victor Petrov – CHESS – Bühne Baden
- Beste*r Darsteller*in in einem Musical: Drew Sarich – CHESS – Bühne Baden
- Beste*r Nebendarsteller*in in einem Musical: Reinwald Kranner – CHESS – Bühne Baden
- Lieblingstheater: Bühne Baden
- Hier geht’s direkt zu BroadwayWorld:
Winners Announced For The 2025 BroadwayWorld Austria Awards
Nähere Infos:
www.buehnebaden.at
Pressekontakt: Nicole Kranzl, 0664/60499228,
nicole.kranzl@buehnebaden.at
Produktionen Spielzeit 25/26
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Pressetext und alle Sujetfotos zur Spielzeit 2025/2026.
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Zur Bühne Baden
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Portraits von
- Andreas Gergen, künstlerische Leitung
- Mag. Martina Malzer, Geschäftsführung
- Mag. Michael Reisenhofer, Geschäftsführung
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